Obwohl wir doch alle als Individuum, mit all unseren speziellen Eigenheiten, Wünschen und Bedürfnissen wahrgenommen werden wollen, fällt es uns des Öfteren doch leichter in Schubladen zu denken.
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Kleines Beispiel: Ich war bei Bekannten eingeladen, größere Geburtstagsfeier mit Grillerei. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nur mehr sehr selten Fleisch gegessen und es auch diesmal dankend abgelehnt und mich auf das Gemüse gestürzt. Ich stieß damit auf Verwunderung, Ablehnung aber ziemlich wenig Akzeptanz. Seit ich gar kein Fleisch mehr esse ist es kein Problem mehr, ich sage ich bin Vegetarierin und gut ist´s. Anscheinend wird es akzeptiert da ich mich zu einer Gruppe zugehörig deklariere.
Wo ist hier nun die Akzeptanz der Individualität geblieben?
Ich will damit sagen, weshalb nimmt man nicht einfach jeden Menschen so wie er ist? Wäre doch ziemlich individuell, oder?
Herzliche Grüße
Monika Bock
#Hochsensitiv #Anderssein
Schubladieren steht für Ordnung, Einteilung und Übersicht. Es ist also nur ein geringer mentaler Einsatz nötig. Wichtig ist nur, jeweils die richtige Schublade zu finden. Alles, was anders ist, irritiert und wird erstmal direkt oder indirekt abgelehnt.
Das ist auch der Grund, weshalb Kinder, die „anders“ sind, also nicht ins Schema passen, Schwierigkeiten in der Schule haben.
Leider gibt es nicht allzu viele Lehrkräfte, die jede Schülerin, bzw. jeden Schüler als Individuum betrachten und dementsprechend auf die Kinder zugehen. Unser Bildungsniveau würde gewaltig steigen und unser Leben würde bunter sein. Richtig schön!